Microsoft SharePoint

Die Nutzung der SharePoint-Technologie als strategische Plattform schafft einen nachweisbaren Beitrag zur Wertsteigerung Ihres Unternehmens. Kramer & Crew berät und begleitet Sie bei der Umsetzung Ihrer Ziele. Auch hier bildet unsere gut durchdachte SharePoint-Strategie die Grundlage für die Konzeption und Realisierung erfolgreicher Lösungen. Wir beraten Sie gerne umfassend zu den Mehrwerten einer gehosteten SharePoint-Plattform.

Microsoft Active Directory

Active Directory (AD) heißt der Verzeichnisdienst von Microsoft. Ab der Version Windows Server 2008 wird der Dienst in fünf Rollen untergliedert, deren Kernkomponente als Active Directory-Domain-Services (ADDS) bezeichnet wird.

Netzwerk-Gliederung wie reale Strukturen

Das Verzeichnis ist eine Zuordnungsliste, vergleichbar mit einem Telefonbuch, das Telefonnummern den jeweiligen Anschlüssen zuordnet. Active Directory ermöglicht es, ein Netzwerk entsprechend der realen Struktur des Unternehmens oder seiner räumlichen Verteilung zu gliedern. Dazu verwaltet es verschiedene Objekte in einem Netzwerk, z.B. Benutzer, Gruppen, Computer, Dienste, Server, Dateifreigaben und andere Geräte wie Drucker und Scanner und deren Eigenschaften. Mit Hilfe von Active Directory kann ein Administrator die Informationen der Objekte organisieren, bereitstellen und überwachen. Den Benutzern des Netzwerkes können Zugriffsbeschränkungen erteilt werden. So darf zum Beispiel nicht jeder Benutzer jede Datei ansehen oder jeden Drucker verwenden.

Microsoft Exchange 2013

Microsoft Exchange-Server 2013 erweitert die Exchange-Server-Produktlinie um eine umfangreiche Sammlung neuer Technologien, Funktionen und Dienste. Ziel ist es, Benutzer und Organisationen bei der Änderung ihrer Arbeitsgewohnheiten zu unterstützen. Der Schwerpunkt verlagert sich dabei von der Kommunikation weiter auf die Zusammenarbeit. Zugleich hilft Exchange-Server 2013, die Gesamtbetriebskosten zu senken – ob bei einer lokalen Bereitstellung von Exchange 2013 oder einer Bereitstellung Ihrer Postfächer in der Cloud.

Neue Features und Funktionen in Exchange 2013 für folgende Zwecke:

  • Unterstützung von Mitarbeitern mehrerer Generationen
    Ein soziales Miteinander und das schnelle Finden von Personen sind für Benutzer wichtig. Die Funktion „Intelligente Suche“ weitet das Kommunikations- und Zusammenarbeitsverhalten aus, um Suchergebnisse im Exchange zu verbessern und mit Prioritäten zu versehen. Mithilfe von Exchange 2013 können Benutzer außerdem Kontakte aus mehreren Quellen zusammenführen und so eine einzelne Sicht auf eine Person zu schaffen, für die Kontaktinformationen, die aus mehreren Stellen abgerufen wurden, miteinander zu verknüpfen.
  • Neue optimierte Oberfläche
    Microsoft Outlook 2013 und Microsoft Outlook-Web-App haben eine neue aktualisierte Benutzeroberfläche. So unterstützt die Oberfläche von Outlook-Web-App auch die Verwendung von Touchscreens, wodurch die Nutzung von Exchange auf mobilen Geräten optimiert wird.
  • Integration mit SharePoint und Lync
    Exchange 2013 erreicht mithilfe von Website-Postfächern und Compliance-eDiscovery eine bessere Integration mit Microsoft SharePoint 2013 und Microsoft Lync 2013. Zusammen bieten diese Produkte eine breite Palette an Features, die Szenarien wie Unternehmens-eDiscovery und Zusammenarbeit mit Website-Postfächern ermöglichen
  • Hilfe bei der Erfüllung wachsender Anforderungen zur Richtlinientreue
    Richtlinientreue und eDiscovery stellen für viele Organisationen eine Herausforderung dar. Exchange 2013 hilft nicht nur beim Suchen und Finden von Daten in Exchange, sondern in der gesamten Organisation. Dank verbesserter Such- und Indexfunktionen können Exchange 2013, Lync 2013, SharePoint 2013 und Windows-Dateiserver durchsucht werden. Mit den Funktionen zur Verhinderung von Datenverlust (Data-Loss- Prevention, DLP) können Organisationen auch verhindern, dass Benutzer versehentlich vertrauliche Informationen an nicht autorisierte Personen senden. DLP ermöglicht zudem das Bestimmen, Überwachen und Schützen vertraulicher Daten mittels einer eingehenden Inhaltsanalyse.
  • Bereitstellung einer ausfallsicheren Lösung
    Exchange 2013 baut auf der Architektur von Exchange-Server 2010. Um eine einfachere Bedienung zu ermöglichen, wurden Skalierung, Hardwarenutzung und Fehlerisolierung neu gestaltet.

Microsoft File-Service

Microsoft Distributed File System (DFS, verteiltes Dateisystem) ist eine Anwendung zur Virtualisierung von Netzwerk-Shares. DFS ermöglicht die Erstellung einer virtuellen, baumartigen Verzeichnisstruktur, deren „Blätter“ jeweils mit ein oder mehreren Netzwerk-Shares verknüpft werden können. Diese Shares können auf beliebigen Servern im Unternehmensnetz verteilt liegen. Verbindungen mit den Shares erfolgen über die virtuelle Adresse, die von DFS immer in die aktuelle Serveradresse übersetzt wird. Befinden sich mehrere Instanzen des gleichen Shares im Netz, so weist DFS auf die dem Client nächste Share.

Konsistenz der Links

Einer der wichtigsten Vorteile ist die Konsistenz der Links. Wird ein Share zwischen verschiedenen Servern verschoben, so muss lediglich ihre Verknüpfung in DFS selbst aktualisiert werden. Die virtuellen DFS-Adressen (z.B in Skripten oder Office-Dokumenten) behalten weiterhin ihre Gültigkeit und müssen nicht geändert werden.

Verknüpfung der DFS-Adresse mit Shares

Die Möglichkeit, eine DFS-Adresse mit mehreren Shares zu verknüpfen, generiert gleich mehrere Vorteile. Steht ein normalerweise verwendeter Share einmal nicht zur Verfügung, verbinden sich Clients automatisch mit einer anderen Instanz. Das „Mappen“ eines anderen Laufwerks ist damit nicht mehr nötig. In Organisationen mit mehreren Lokationen verbinden sich Benutzer immer zuerst mit der lokalen Instanz, was zu besserer Performance und Entlastung der Netzwerke führt. So lassen sich beispielsweise Software- Updates oder Sharepoint-BLOB-Cache effizient verteilen.

Hochverfügbare File-Services

Der DFS-Verzeichnisdienst repliziert die Daten zwischen verschiedenen Instanzen nicht automatisch. Dies lässt sich jedoch in Kombination mit anderen Technologien wie Scale-Out-NAS-Systemen, WAFS (Wide Area File Services) und Microsoft BranchCache erreichen, so dass verteilte und hochverfügbare File-Services möglich werden.