Die neue VSP-Midrange-Familie

Transparenter Failover ohne zusätzliche Lösung eines Drittherstellers
Die neue VSP-Midrange-Familie (VSP G200, G400, G600, G800) stellt die neueste Entwicklung im Midrange-Segment dar und unterstützt neben Unified-Storage-Konzepten (Block, File, Object) einen hardwareseitigen, transparenten Failover (Global-Active-Device). Eine Drittlösung, die von diversen Herstellern angeboten wird (beispielsweise DataCore, FalconStor, IBM SVC), entfällt damit. Der Vorteil: Der Support kommt aus einer Hand – ein „Fingerpointing“ zwischen verschiedenen Herstellern gibt es nicht mehr!

Unterbrechungsfreie Migration von Blockdaten
Durch die integrierte Virtualisierung in der VSP-Midrange-Familie ist eine problemlose Migration der existierenden Datenbestände im Blockbereich möglich – in bestimmten Fällen sogar unterbrechungsfrei. Bestehende Block-Storagesysteme werden hinter der VSP virtualisiert, die Block-LUNs werden in der Hitachi Command-Suite als externe LUNs dargestellt und als „interne“ LUNs behandelt. Dementsprechend sind alle Funktionalitäten der VSP G-Serie (In-System-Replication, GAD, Tiering, LUN-Migration, etc.) gewährleistet. Somit können etliche Protokolle (FC, iSCSI, CIFS, NFS, WebDAV, SMTP, HTTPs, etc.) und damit vielerlei Themen wie Blockstorage, Fileservices, Archiv, Cloud, Backup etc. über ein und dieselbe Virtualisierungsschicht der VSP Midrange-Familie betrieben werden. Der Managementaufwand für den Storage vermindert sich um ein Vielfaches, da bekannte Systeme für unterschiedliche Anwendungen genutzt werden können.

Datenübernahme im File-Bereich bei laufender Nutzung der Daten
Im File-Bereich werden Migrationen über den Universal-Migrator der HNAS-Gateways von Hitachi durchgeführt. Die Datenübernahme erfolgt einfach und läuft im Hintergrund während der produktiven Nutzung der Filedaten. Selbst Object-Storage-Migrationen (beispielsweise von bestehenden Archiv-Systemen) werden mit der Hitachi Content-Platform (HCP) in Verbindung mit dem HDI (Hitachi Data-Ingestor) realisierbar.

Zentrale Verfügbarkeit von Daten & sicherer Zugriff von beliebigen Standorten
Die oben genannte HCP dient als Object-Storage-Appliance, die ihre Daten auf der VSP-Midrange-Storageplattform speichert und zentral zur Verfügung stellen kann. Unter anderem sind hier auch Zugriffe von entfernten Standorten über HDI-Systeme (Hitachi Data-Ingestors) oder sogar Remotezugriffe geschützt und verschlüsselt von mobilen Geräten (Android, iOS, Laptop) auf Unternehmensdaten möglich. Laptops werden über diese Software (HCP-Anywhere) sogar komplett auf Wunsch gesichert und wiederhergestellt.

Transparenter Failover & Metrofunktionalität im File-Bereich
Um File-Dienste im Unternehmen abzubilden, ergänzen Hitachi NAS-Systeme die VSP-Midrange-Familie. Der transparente Failover wird von der VSP realisiert, die Metrofunktionalität der NAS-Systeme bedient sich hier dem Global-Active-Device (siehe oben) und stellt über den Cluster-Name-Space alle File-Informationen in einem NAS-Cluster zur Verfügung. Das Hitachi NAS-System (HNAS) „speichert“ intern die File-Daten als Objekt-Daten (inkl. Metadaten) ab, sodass eine Backup-Entlastung in Verbindung mit einer HCP möglich ist. Die Daten auf der HCP können ergänzend mit Retension-Zeiten versehen werden.

Zentrales Managementsystem für alle Soft- & Hardwarekomponenten
Zentrales Managementtool ist die Hitachi Command-Suite (HCS). Sämtliche Hard- und Softwarelösungen (VSP, virtualisierte 3rd-Party-Storages, HDI, HCP Anywhere, Hitachi Blade-Server, Hitachi Storage-Software wie Tuning-Manager, Tiered-Storage-Manager, Replication-Manager, Backup-Tools, HCP) werden mit nur dieser einzigen Managementplattform bedient und zentral verwaltet. Integriert ist hier unter anderem ein User-Management, in dem diverse Rollen, auf Wunsch abteilungsbezogen, definiert werden können.

Ressourcenschonung & -verteilung nach Bedarf durch hardwareseitige Partitionierung
Die VSP-Midrange-Familie basiert entwicklungstechnisch auf den Hitachi Enterprise-Systemen, die seit über 15 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt werden. Das zentrale Betriebssystem SVOS (Storage-Virtualization-Operating-System) ist bei VSP G200-G800 sowie auf dem Enterprise-System VSP G1000 identisch. Lediglich die Feature-Sets unterscheiden sich, da eine G200 im Vergleich zu einer VSP G1000 beispielsweise weniger Festplatten und Front-End-Ports unterstützt (Beispiel: 16 FE-Ports bei G200, 192 FE-Ports bei G1000). Trotzdem kann auch eine VSP-Midrange-Plattform hardwareseitig partitioniert werden. Das heißt, eine dedizierte Ressourcenzuordung nach Bedarf und Anforderung ist jederzeit möglich.

Hitachi hat ergänzend Blade-Systeme entwickelt, die auf dem Hitachi Mainframe-Know-how basieren. Die Hitachi Compute-Blades (HCB) unterstützen nativ LPAR-Konzepte und Scale-Up-Mechanismen über QPI (Quick-Path-Interconnect), sodass bis zu vier Blade-Server physikalisch zu einem 8-Sockelsystem mit mehreren TB RAM skaliert werden können. Die Blade-Systeme wachsen mit den Kundenanforderungen.

Alle Hitachi-Komponenten können zu Unified-Compute-Platfoms (Referenzarchitekturen für diverse Anwendungen) kombiniert werden. Plug-Ins für VMware vCenter sowie Microsoft SystemCenter sind ohne Weiteres möglich. Mit dem sogenannten UCP-Director gelingt das Management der virtualisierten Systeme sowie das Management, Deployment, Monitoring etc. bis auf Hardwareebene (Storage, Server, Switches). Automatisierungsmechanismen vereinfachen die tägliche Routinearbeit. Selbst Bare Metal-Konfigurationen über VMware vCenter lassen sich realisieren. Damit verschmelzen virtuelle und physikalische Welten.

Transparente Wartungskosten für 5 Jahre nach der Anschaffung
Hitachi bietet bis zu 60 Monate Wartung an. Die Systemwartung kann ab einer Laufzeit von 36 Monaten gekauft werden. Mit dem Kauf der 36 Monats-Wartung werden die Renewal-Rates ab dem 37. Monat bekanntgegeben. Damit sind schon heute die Kosten für die Wartung nach 36 Monaten bekannt und können eingeplant werden. Die Wartung wird ausschließlich von Hitachi erbracht.

Herstellerneutrale Archivlösung zur Migration von Daten zwischen verschiedenen PACS
Hitachi unterstützt Clinical-Kunden auch bei der Migration zwischen verschiedenen PACS durch eine dedizierte Lösung: HCR, Hitachi-Clinical-Repository. Ziel ist, eine zentrale vendorneutrale Archivlösung aufzubauen, mit der verschiedene Abteilungen innerhalb einer Klinik die Daten untereinander austauschen können.

Benutzerfreundliche Lizenzierung von Netto-Kapazitäten
Die Kappungsgrenzen der Storage-Software werden nicht pro TB bis unendlich lizenziert und bezahlt, sondern bei kleinen Systemen (VSP G200) als Frame-Only-Lizenz und bei den VSP G400-G800-Systemen ab geringen TB-Netto-Kapazitäten (Base2) als Frame-Lizenzen angeboten. Durch die sogenannten ELA-Lizenzen von Hitachi entstehen langfristig Kostenvorteile, indem ein Teil der Software-Kosten auf neue Hitachi-Maschinen gutgeschrieben wird.


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